Startseite Rad-Reiseberichte 19ert1006 Ödenburger Bergland

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After Work Unit

Von 16.4. - 26.9.2019:
3x wöchentlich / Dauer: 2-3 Stunden
Dienstag & Donnerstag
Treffpunkt: 18:00 Uhr
Sports Direct
1210 Wien,  Seyringerstr. 15

Mittwoch
Treffpunkt: 18:00 Uhr
1230 Wien, Friedhof Inzersdorf, Kolbegasse 34

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Herbstlicher Radausflug von Bad Vöslau nach Ödenburg


Gruppe BLAU -  69 km & 520 hm
So nahmen trotz herbstlich frischer Temperaturen 20 Radler an der Fahrt nach Sopron teil. Es wurden zwei Varianten angeboten: Ein super Herbstausflug führte entlang des neu instandgesetzten Radweges entlang des Wiener Neustädter Kanals nach Wiener Neustadt. Die blaue Gruppe besichtigte die Altstadt und den Dom und radelte anschließend auf dem Rosalia Radwanderweg nach Mattersburg. Die Roten machten unterdes einen Abstecher über Hochwolkersdorf durch die Bucklige Welt. Zur Mittagsrast traf man sich in Mattersburg, das am Sonntag eher einen verschlafenen Eindruck hinterließ. Trotzdem fanden wir ein feines hippes Bistro, das uns Kleinigkeiten vom Feinsten bot. Über einen Verbindungsradweg erreichten wir die Grenze bei Loipersbach. Eigentlich hätten wir die Grenze gar nicht erkannt, wären da nicht zwei österreichische Soldaten gestanden, die uns freundlich grüßten. Ein kleines Brücklein und das Ende der Asphaltdecke machten es klar, wir sind in Ungarn. Agendorf liegt nur 10 Kilometer von Sopron entfernt. Die Einfahrt führt durch eine weitläufige Parkanlage und plötzlich standen wir mitten in der Stadt. Sopron hat sich in den letzten zwei Jahren gewaltig herausgeputzt und ist es Wert, einen Tagesausflug dorthin zu machen. Wir hatten leider nicht mehr die Zeit und fuhren mit dem Elite Radbus nach einem gemütlichen Essen im Restaurant Hubertus zurück nach Wien.

 

 

 

Gruppe ROT - 87 km & 765 hm
Fast 20 Radler ließen sich von Sam nach Bad Vöslau führen von wo unsere heutige Tagestour von beiden Gruppen gestartet wurde. Das Wetter war schön, aber auch ganz schön frisch. Bei knapp 10 Grad fuhren zuerst beide Gruppen entlang des Wiener Neustädter-Kanals Richtung Süden wobei wir von einem leichten Nordwind unterstützt wurden. Bis kurz nach Wiener Neustadt waren kaum Höhenmeter zu sammeln. Erst nachdem die Rote Gruppe Richtung Katzelsdorf abgebogen war, die Blauen fuhren über Bad Sauerbrunn und Wiesen bis Mattersburg eine andere Strecke, kamen wir langsam ins Schwitzen. Bevor es richtig bergauf ging, holten wir das Frühstück in einer kleinen, aber feinen Konditorei nach. Nach Frohnsdorf wurde der Anstieg erstmals 2-stellig und bis Hochwolkersdorf pendelte die Anzeige häufig unter und über 10 %, auf zugegeben wirklich kurzen Teilstrecken sogar bis nahe 20 %. Oben angelangt nutzen wir die Zeit zum Kreislaufsenken aber vor allem, um das sich uns bietende herrliche Panorama mit den teilweise schon sehr herbstlich leuchtenden Blättern zu genießen. Bei größtenteils blauem Himmel leuchteten die Blätter in unterschiedlichen Gelb- und Rottönen um die Wette. Bis zur Burg Forchtenstein und vor allem danach ging es bis Mattersburg fast ständig bergab, und unsere Mägen signalisierten uns deutlich, dass es schon fast 13 Uhr war. Das erste sich anbietende Lokal war von der blauen Gruppe bereits besetzt, aber nur wenige hundert Meter danach konnten wir uns in einem anderen Lokal wieder stärken und aufwärmen. Die Weiterfahrt bis Loipersbach war ein, auf wenige Höhenmeter beschränktes, ständiges auf und ab, der Nordwind blies sanft nun schon mehr von der Seite als von hinten, da wir jetzt hauptsächlich Richtung Osten unterwegs waren. Kurz danach passierten wir die Grenze nach Ungarn, was uns nur auffiel, da 2 gelangweilte Grenzsoldaten uns freundlich grüßten, als wir über eine kleine Brücke das österreichische Staatsgebiet verließen. Aus Asphalt wurde Schotter, war aber trotzdem gut fahrbar und dauerte vor allem nur einige Km, sonst änderte sich an der herbstlich leuchtenden Landschaft wenig bis gar nichts. In Sopron fuhren wir durch die Altstadt, die größtenteils schön renoviert wurde und sehr freundlich wirkt. Nach einem letzten kurzen Anstieg sahen wir bereits unseren Bus vor dem Gasthaus Tercia Hubertus. Unsere Räder waren schnell verladen und während die rote Gruppe bereits die Bestellung aufgab traf auch die andere Gruppe ein, sodass wir unsere heutigen Eindrücke gut versorgt mit ungarischen Spezialitäten austauschen konnten. Trotz des herrlichen Herbsttages brachte uns Sam pünktlich  und vor allem Stau frei nach Wien. Ja, es hätte heute wärmer sein können, aber dagegen hilft ja bekanntlich die richtige Kleidung, es hätte aber sonst kaum schöner sein können, das war der übereinstimmende Eindruck unserer heutigen Radlerinnen und Radler.

 

 

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