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Von 16.4. - 26.9.2019:
3x wöchentlich / Dauer: 2-3 Stunden
Dienstag & Donnerstag
Treffpunkt: 18:00 Uhr
Sports Direct
1210 Wien,  Seyringerstr. 15

Mittwoch
Treffpunkt: 18:00 Uhr
1230 Wien, Friedhof Inzersdorf, Kolbegasse 34

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Dolomiten Aktivwoche - Winterurlaub im Pustertal

 

Schon zum dritten Mal wurde eine „Dolomiten-Woche“ von ELITE Tours veranstaltet. So wie im vergangenen Jahr war der Zielpunkt das wunderschöne Städtchen Toblach im Hochpustertal in Südtirol. Ein hervorragender Ausgangspunkt für Winterunternehmungen wie Schilaufen, Langlaufen, Winterwandern, Rodeln, Biathlon und vieles mehr.

Nach der Anreise konnten es einige kaum erwarten und umrundeten nach dem Einchecken im Hotel Laurin gleich den Toblachersee auf den Langlaufskiern.

 

Am zweiten Tag teilte sich die Gruppe auf. Einige Sportbegeisterte gingen Schilaufen in das nahe gelegenene Schigebiet „Helm“, eine zweite große Gruppe peilte das idyllische Fischleintal an, wo es hervorragende Loipenbedingungen gab. Ein dritte Gruppe wanderte im und rund um das Fischleintal. Am Abend, beim herrlichen Abendmenü im Hotel Laurin, konnten dann alle ihre Erlebnisse austauschen.

 

Der perfekte Tag. Nicht oft ist solch ein Tag dem Wintersportler beschieden. Er herrschte blitzblauer Himmel, kein Wind, die Sonne lachte vom Winterhimmel. Deswegen beschloss man, das perfekte Winterwetter zu nützen und in große Höhen aufzubrechen: die Wandergruppe wurde zum Misurina See gebracht, von wo man zur Auronzo Hütte (2330m) aufbrach, ein legendärer Ort, bekannt unter Alpinisten, Laufsportlern und Bergsteigern. Von hier hat man den schönsten Ausblick auf die „Drei Zinnen“. Die Schifahrer kamen nun in den Genuss einer Panoramafahrt. Vom Passo Tre Croce ging es hinunter nach Cortina, dann den „Gegenhang“ hinauf zum Passo Falzarego. Von dort brachte eine Seilbahn aus den 60er Jahren die Staunenden in eine Höhe von 2835m, auf den Gipfel des Lagazuoi. Hier konnte man sich nun auf dem Balkon der Dolomiten kaum sattsehen. Rund um diesen wunderbaren Ort liegen die Sella-Gruppe, die Marmolada, der Monte Cristallo, die Cinque Torri und noch einige andere bekannte Gipfel der Region. Nach diesem grandiosen Ausblick  wollte man noch unbedingt die Felsformation der Cinque Torri näher betrachten. Schöne Abfahrten und einige Lifte weiter war das dann der Fall. Die wie von Riesen mit Bausteinen aufgeschichtet wirkende Felsformation  erfreute das Auge des Betrachters. Zurück ging es nun hinauf auf den Lagazuoi. Eine 8,5 km lange Abfahrt ins sagenumwobene Fennes Tal führte die Schifahrer in die Nähe des Ortes Armentarola, aber, oh Schreck, hier ging die Schipiste aus! Die findigen Südtiroler sorgen für Abhilfe: drei Pferdegespanne sorgen für den reibungslosen Transport zum nächsten Schilift. So charmant kommt man in den Alpen selten zur nächsten Aufstiegshilfe. Am Nachmittag wurde noch das Schigebiet Tofana befahren, mit dem legendären Sailerschuss! Ein denkwürdiger Tag im Leben eines Schiläufers ging dann zu Ende.

 

Am Mittwoch wollten sich schon einige Teilnehmer für den anstehenden Biathlon-Bewerb vorbereiten und noch Loipenkilometer absolvieren. Sie taten dies unter der Leitung von Heinz. Zuerst ging es nach Innichen, wo man noch dem kulturellen Aspekten dieser Reise nachkam und die romanische Kirche mit ihrem berühmten Deckenfresko bewunderte. Dann ging es zurück nach Toblach, wo noch einige Sportler ins Höllental hinauf liefen.
Grundsätzlich hielt man es so, dass jeder für sich unternehmen konnte, was ihm gerade Spaß machte. So besuchten einige Teilnehmer die Orte Bruneck, Cortina und sogar Brixen, das Grand Hotel in Toblach mit seinen Ausstellungen, die Magic Mountain Museen von Reinhold Messner am Kronplatz und in Bruneck, die Drei Zinnen Sennerei und vieles mehr. Sehr hilfreich war dabei der vom Tourismusverband gratis zur Verfügung gestellte Wochenpass der Südtiroler Verkehrsbetriebe.
Die Schiläufer verbrachten den Tag auf dem Kronplatz, selbst die 76-jährige Seniorin Lisi ließ es sich nicht nehmen, ihre Schwünge in den Schnee zu ziehen.

 

Am Donnerstag fand der traditionelle Biathlon Bewerb statt. 12 Sportler maßen sich in Obertilliach im Langlauf und im Schießen.  Zwei Staffeln kämpften gegeneinander, Team 1 lag beim dritten Läufer  schon weit in Führung, dann kämpften sich Regina und Utha von Staffel  2 zwei wieder heran, und bei der letzten Übergabe lagen Fred und Gabi beinahe gleich auf. Gabi schoss 4x daneben, Fred 5x, die beiden bogen fast gleichzeitig in die Strafrunde ein. Fred leider in die falsche Richtung, und so ergab es sich, dass sie sich in jeder „Ehrenrunde“ 1x begegneten.  Fred nahm diesen Fehler sportlich, auch den Profis passieren Missgeschicke (vgl. Lisa Hause in Östersund als sie auf die Scheiben der Nebenbahn schoss). Der schnellste Athlet war Christian, knapp gefolgt von Katharina und Titelverteidigerin Dagmar. Für alle Beteiligten und die Zuschauer ein Heidenspaß!

 

Der letzte Tag war nicht vom Wetter begünstigt, deshalb fand sich nur eine Langlaufgruppe zusammen. Nur Lisi ließ es sich nicht nehmen und kurvte noch auf den Alpinschiern am nahe gelegenen Lift herum. Die Langläufer wurden von Rudi nach Schluderbach gefahren. Dort lief man Richtung Cortina, zur Passhöhe Cimabanche, wo man kehrt machte um die restlichen Kilometer nach Toblach in Angriff zu nehmen. Der frisch verschneite Winterwald, die nun doch durchbrechende Sonne und der letzte Blick auf die „Drei Zinnen“ erfreuten die Schiwanderer. Mittagsrast machte die Langlaufgruppe am Toblachersee im Stelzenrestaurant. Abends gab es noch die Siegerehrung für den Biathlon, kleine Preise und Urkunden wurden den Siegern überreicht.

 

Bei strahlendem Winterwetter wurde wehen Herzens am Samstag der Rückweg angetreten. Die Quizshow gewann diesmal Utha. Eine herrliche Woche ging damit zu Ende. Die gute Nachricht: Nächstes Jahr ab 8. März findet die nächste Winterreise nach Südtirol statt.

 

Bericht von Axel Filippovits

                                                                Fehlschüsse / Laufzeit                  Staffel

1.       Christian Köllner                                         1 / 2:37                                Team 1

2.       Katharina LÜTZELBERGER                           1 / 2:56                                Team 2

3.       Dagmar WEINGÄRTNER                                0 / 2:57                                Team 1

4.       Regina BERTHOLD                                          3 / 3:17                                Team 2

5.       Erich BERTHOLD                                              4 / 3:19                                Team 1

6.       Vera WALDHÄUSL                                            2 / 3:44                                Team 2

7.       Utha KÖSSLDORFER                                      3 / 4:04                               Team 2

8.       Gabriele PADOUREK-SCHNITZER              4 / 4:11                                Team 2

9.       Fred FRANZ                                                      5 / 4:33                                Team 1

10.   Silvia NEMEC                                                    5 / 5:00                                Team 1

 

AK: Heinz MÜLLER                                         2 / 2:42                                Team 1

AK: Axel FILIPPOVITS                                     1 / 2:20                                Team 2

 

 



 

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