Startseite Rad-Reiseberichte 12ert0727 Glockner

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After Work Unit

Von 14.4. - 30.9.2020:
3x wöchentlich / Dauer: 2-3 Stunden
Dienstag & Donnerstag
Treffpunkt: 18:00 Uhr
Sports Direct
1210 Wien,  Seyringerstr. 15

Mittwoch
Treffpunkt: 18:00 Uhr
1230 Wien, Friedhof Inzersdorf, Kolbegasse 34

Sturm auf den Glockner

Der schöne Radweg führte uns über Saalfelden an den Zellersee. Ein erfrischendes Bad im See ließen sich einige nicht nehmen. In Zell am See machten wir dann am Seeufer eine Pause und genossen bei kühlen Getränken das Treiben am See. Um 18:30 gab es dann im Gastgarten das Abendmenü und als Nachschlag zwei riesige Pfannen mit Kaiserschmarren. In freudiger aber auch neugieriger Erwartung auf den kommenden Tag ging es für fast alle nach einer kleinen Runde durch den Ort bald zu Bett. Ein kleiner Gutenachttrunk – Hugo genannt – war beim „Zacherl“ der Abschluss für den Rest der Gruppe.
 
2. Tag: Highlight Großglockner
Am Samstag weckte uns herrliches Wetter und nach dem reichhaltigem Frühstück starteten wir pünktlich um 7:00 bei Km 0. Bis zur Mautstelle in Ferleiten waren die ersten 14 km ideal zum Einradeln. Ein erster Anstieg kurz vor dem Beginn der Paßstraße gab uns einen Vorgeschmack auf die vor uns wartenden 1.400 Höhenmeter bis zum Fuschertörl.
Ab jetzt war jeder auf sich allein gestellt. Nachdem einige schnell noch ein Ticket mit der Startzeit gezogen hatten, begann für einen Teil der Radler erstmals das Abenteuer „Glockner“. Das Wetter war wirklich ideal und am ersten Etappenziel, dem Fuschertörl, hatte es um die 15°. Anita, Richard und Matthias nahmen noch die Auffahrt zur Edelweißspitze in Angriff. Barbara und Erhard fuhren noch weiter Richtung Franz Josefs Höhe und dann die alte Paßstraße hinunter nach Heiligenblut.
 
Weiter ging es dann kurz hinunter zur Fuscherlacke und einen letzte Anstieg hinauf zum Hochtor, mit 2.504 Meter dem höchste Punkt der Glocknerstraße. Dort war für alle das große Ziel erreicht. Besonders erwähnen möchte ich Jan, der bravourös die 1.875 Höhenmeter gemeistert hat und nunmehr als „Master Jan“ für Elite Radtours fährt. Matthias hat die Auffahrt zum Fuschertörl in 1:20 souverän mit dem Rennrad bewältigt und bei der Abfahrt vom Hochtor nach Heiligenblut eine Höchstgeschwindigkeit von etwas mehr als 85 km/h erzielt.
 
Im Zentrum von Heiligenblut kehrten wir dann ein und ein heftiger Regenguss ließ fast alle ins Lokal flüchten. Die letzten 20 Kilometer nach Winklern legten wir daher mit dem Elite Radbus zurück und durch dem Felbertauerntunnel erreichten wir um ca. 17:00 unser Quartier in Bruck. Nach dem gemeinsamen Abendessen bekam jeder von den beiden Reiseleitern Josef und Heinz die Urkunde „Glocknerkönig 2012“ überreicht und bei heftigem Regen klang der Abend in Erinnerung an das Geleistete und Erlebte bei toller Stimmung im Hotel und danach noch im „Zacherl“ aus.

3. Tag
Und wenn die Elite Radler unterwegs sind, dann passt auch fast immer das Wetter. So war es am Sonntag früh von der Temperatur angenehm und nur kurzen leichten Regenschauer begleiteten uns entlang des wunderschönen Tauernradwegs über Schwarzach, St. Johann und Bischofshofen nach Werfen. Da die 20 km von Heiligenblut nach Winklern am gestrigen Tag nicht geradelt wurden, ging es als Draufgabe noch 10 km weiter zum Paß Lueg, wo der Elite Bus auf uns wartete. Nach dem Verladen der Räder stärkten wir uns im Gasthaus zum Paß Lueg und traten kurz vor 15:00 die Heimfahrt nach Wien an. Im Bus ließen wir die drei erlebnisreichen Tage anhand der vielen Fotos nochmals vorüberziehen und schmiedeten schon Pläne für nächsten gemeinsamen Ausfahrten und Reisen.



Facts:
Rot 166 km 2.825 hm