| 10ert0612 Pielachtal |
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Bericht 10ert0612
Entlang der Pielach von der Quelle zur Donau
36 Teilnehmer
Ich entschied mich diesmal für die off Road Gruppe. Damit zwar für die meisten Höhenmeter, aber ich hoffte doch auf etwas Wald, in dem es dann auch kühler ist. Nach einer kurzen Anfahrt ging es auf den Schnabelstein. Zuerst fuhren wir noch auf einer Asphaltstraße, dann wechselten wir auf einen Forstweg mit einigen Kuhgattern, die immer eine willkommene Gelegenheit für kurze Trinkpausen boten. Dann führte der Weg in den Wald, wo es spürbar kühler war. Die Abfahrt im Gelände begann ich vorerst sehr vorsichtig. Am breiten Forstweg und auf der Asphaltstraße genossen wir dann den erfrischenden Fahrtwind. In Loich hatten wir Gelegenheit unser Wasserflasche wieder aufzufüllen. Dabei merkten wir, dass wir erst 10 Kilometer geschafft hatten und noch 70 Kilometer vor uns hatten. Am Radweg direkt neben der Pielach ging es flotter voran, bis wir kurz nach Rabenstein den Flusslauf Richtung Plambachecker Höhe noch einmal verließen. Die Auffahrt wurde mit einer schönen Aussicht und einer rasanten Abfahrt belohnt.
Wieder im Pielachtal zurück, folgten wir dem Pielachtal-Radweg weiter, den ab dort alle Gruppen fuhren. Die Temperatur war entlang des Flusses mit ein bisschen Schatten der Bäume und dem Fahrtwind erträglich. Nach Obergrafendorf wurde nochmals eine kurze Trink- und Esspause am Badeteich eingelegt. Auf der letzten Etappe zum Ziel trafen wir die rote Gruppe, dann noch über den letzten Anstieg bei Osterburg, der uns die letzten Kräfte bei diesen Temperaturen raubte. Von dort ging es hinunter zu unserem Tagesziel „Melk“. Im schattigen Gastgarten direkt an der Donau stärkten wir uns nochmals mit Essen und Trinken, bevor wir mit dem Bus zurück nach Wien fuhren.
Diesmal regnete es erst bei der Heimfahrt – und knapp nach der Ankunft in der Garage ging wieder einmal ein Unwetter nieder. Ich hoffe, dass alle, die mit dem Rad nach Hause gefahren sind, auch gut nach Hause gekommen sind.
Sabine - grüne Gruppe
An dieser Stelle möchte auch ich den Bericht der blauen Gruppe hintanstellen. Die Fahrt entlang der Pielach erwies sich an diesem Hitzetag als Glückgriff. Schon von Anfang an kühlte die munter plätschernde Pielach den Talgrund. Am schattigen Radweg – leicht bergab rollende – vom Fahrtwind gekühlt, war es sogar relativ angenehm. In Rabenstein – es war gerade 12:00 Uhr - machten wir eine einstündige Pause im schattigen Buffet des Strandbad. Erfrischt ließen wir die Räder rollen und genossen die liebliche Landschaft des Mostviertels. Verstreut auf den sanften Hügeln links und rechts des Flusses standen unzählige Obstbäume und hie uns da sah man den dazugehörigen Bauernhof. Voll Spannung wartete die blaue Gruppe auf den gefürchteten Anstieg zur Osterburg. Hier kann ich berichten, dass alle Teilnehmer der blauen Gruppe den Anstieg bravourös gemeistert hat. Trotz des fallenden Streckenprofils waren wir zuletzt alle froh unser Ziel erreicht zu haben. Wilhelm - blaue Gruppe Die rote Gruppe war diesmal angenehm klein mit nur 8 Teilnehmern inklusive Karol und bis auf Jürgen, der mit seinem Rennrad viel schneller unterwegs war und uns umkreiste wie ein Hirtenhund die Schafe, auch leistungsmäßig recht ausgeglichen. Nach angenehmem Bergabgleiten entlang der Pielach folgte der erste längere Anstieg bis zur Burg Plankenstein. Durch einsame Wälder, Felder und Wiesen ging es immer weiter bergan. Die Anstrengung in der argen Hitze wurde belohnt durch einen herrlichen Ausblick über die Hügelketten und ins Tag hinunter. Bei Rabenstein kamen wir wieder hinunter ins Pielachtal und genehmigten uns einen kleinen Inbiss an einem schönen Badeteich. Der Rest der Strecke lief wunderbar, am angenehmsten wenn der Weg direkt entlang des Flusses führte. Ein letzter steiler Anstieg führte uns an der Osterburg vorbei an den Ausläufern des Dunkelsteinerwaldes entlang nach Loosdorf und Melk. Zum Glück habe ich persönlich mit der Hitze keine Probleme, die für die meisten von uns an diesem Tag die größte Herausforderung darstellte. Landschaftlich war es eine der schönsten Touren, die ich mitgemacht habe. Monika - rote Gruppe
Facts:
Blau 70 km 200 hm
Rot 83 km 720 hm
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